Im zweiten Teil seiner Kochshow präsentierte uns Marcus Beran den Familienklassiker Spaghetti Bolognese in der gesunden Variante sowie den allseits beliebten Döner. Ihr sucht noch ein Gericht für euer Mittagessen? Dann empfehlen wir euch diese Rezepte 

 

Pasta Bolognese – mal gesund und lecker

(Rezept von Marcus Beran)

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten        

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten für 4 Portionen

 

  • 240 g Spaghetti Schär
  • 200 g Regionales Rinderhackfleisch 3mm gewolft, frisch, ungewürzt
  • 30 g Karotten gut gewaschen, fein gewürfelt
  • 50 g Zwiebeln geschält, fein gewürfelt
  • 30 g Sellerie geschält, fein gewürfelt
  • 30 g Lauch (das Weiße), gewaschen, fein in Streifen geschnitten
  • 30 g Staudensellerie, Fäden gezogen, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält, fein gewürfelt, mit dem Messerrücken gepresst
  • 20 g Tomatenmark
  • 100 g Tomaten, grob gewürfelt
  • 300 ml Traubensaft
  • 200 g Tomaten aus der Dose, geschält
  • Je 4 Zweige Rosmarin, Thymian, Petersilie, Basilikum
  • Paprika Edelsüß
  • Salz, Pfeffer
  • Rapsöl
  • 400 g Parmesan, frischen Grana Padano am Stück, grob gehobelt

 

 

Zubereitung:

1.  In einem passenden Topf etwas Rapsöl stark erhitzen, bis es raucht. Hackfleisch mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika Edelsüß würzen. Nun gut anbraten, bis es schön locker und alles gegart ist. Jedoch das Fleisch nur ab und zu rühren, damit es Zeit zum Braten bekommt. Sonst saftet es aus und kocht.

2.  Zuerst Sellerie, Karotte und Knoblauch dazu geben und 2 Min. mit braten, danach den Lauch, Staudensellerie, Tomaten und Tomatenmark dazu geben. Das Mark gut rösten – am besten direkt auf den Topfboden geben. Mit Traubensaft und den passierten Tomaten ablöschen. Leicht würzen mit Salz, Pfeffer, die Hälfte Rosmarin und Thymian im Ganzen dazu geben. Aufkochen und 10 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach die ganzen Kräuter entnehmen und abschmecken.

3.  Die andere Hälfte der Kräuter zupfen und fein schneiden, Petersilie und Basilikum nur grob zerkleinern.

4.    Pasta nach Packungsanleitung im Salzwasser kochen, lecker al dente! Warum?

Die Pasta kommt in die fertige Soße und wird dort nochmals geschwenkt (vermischt), damit die Nudeln die Soße annehmen. Im Anschluss nochmals abschmecken.

Nun mit Kräutern und Parmesan servieren.


Guten Appetit.

 

Meine Empfehlung:


Für eine gute Bolognese brauche ich nicht viel – nur gute Zutaten. Gemüse gibt dem Gericht einen breiten und frischen Geschmack, Nährstoffe und Vitalität für die Kids. So bleiben Sie länger satt und der Körper hat viel mehr Bausteine zum groß und stark werden. Klein geschnitten und in Tomatensoße verpackt, prima! Kräuter und Käse runde das Gericht ab. Achtet hier auf den Salzgehalt. 

Immer nach der Devise: Um so bunter um so besser!

 

Geeignet für:

laktosefrei, glutenfrei, ballaststoffreich

Döner - Pitabrot mit Gyrosfleisch

(Rezept von Marcus Beran)

Für 4 Personen                   


Zeit: 30 Min


Auf die Hand – to go

Zutaten:

  • 800 g fein geschnittenes Schweinegeschnetzeltes
  • 10 g Frischer Thymian
  • 5 g Knoblauch
  • 20 g Kräutersalz, naturbelassen
  • 20 g Erdnussöl

 

Pita Brötchen:

  • 400g glutenfreies Mehl, Mix B Schär
  • 100g glutenfreies Mehl, Universal
  • 20g frische Hefe
  • 405ml warmes Wasser
  • 60g Olivenöl
  • 12g Jodsalz
  • 20g Zucker
  • 8g Flohsamenschalen, Fiber Husk
  • 2g Kräuter der Provonce
  • 2g Muskat
  • 10ml Apfelessig
  • 300 g Tomaten, gewaschen, Strunk entfernt, in Scheiben geschnitten
  • 300 g Gurke, gewaschen, in Scheiben geschnitten
  • 100 g Rotkohl in feine Streifen geschnitten, am Vortag gesalzen
  • 100 g Weißkohl in feine Streifen geschnitten, am Vortag gesalzen
  • 100 g Eisbergsalat, in feine Streifen geschnitten, gewaschen
  • 50g Feta Käse
  •  
  • 500 g Joghurt laktosefrei
  • 100 g Ketchup, natur
  • 10 g Grill Argentino von Jan Heinl
  • 3 g Kräuter der Provenze
  • 10 g naturbelassenes Salz

Zubereitung:

 

  1. Trockene Zutaten wie Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die ,,nassen´´ Zutaten wie Wasser und Öl seperat vermischen. Flüssigkeiten auf Raumtemperatur ( 25-28°C) bringen. Frischhefe in der erwärmten Flüssigkeit mit den Fingern verrühren/auflösen. Nicht mit dem Schneebesen oder ähnlichen Hilfsgeräten, denn dann werden die Bakterienketten zerteilt und die Hefe geht nicht mehr so gut auf!
  2. Nun unter Rühren die nassen Zutaten unter die trockenen Zutaten geben.Mit dem Knethaken ca. 5min auf mittlerer Stufe gut rühren, damit alle Moleküle sich gut verbinden. Den Teig nun bei angenehmer Raumtemperatur 20-25°C gehen lassen. Bei einem glutenfreien Teig ist dieser Schritt doppelt wichtig, da nicht nur die Hefe anfängt zu arbeiten, sondern auch die Stärke das Quellen. So lässt der Teig sich besser verarbeiten und das Brot bleibt so saftig wie man es sich mit der Wassermenge wünscht!
  3. Den Teig nun nochmals kurz mit der Hand ankneten. Nun die Pita ca. 150g Schwer abwiegen und in Runde Fladen Bringen, ca. 20cm im Durchmesser. Den Teig nochmals 20min in der Form stehen lassen.
  4. Den Ofen auf 250°C gut vorheizen. Eine kleine Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit im Garraum Feuchtigkeit entsteht.
  5. Das Brot ca. 15min bei 220°C backen. Die Tür nicht öffnen, sonst ist die Feuchtigkeit und Hitze weg!
  6. Wenn die Zeit abgelaufen ist, machen Sie den Ofen aus und lassen Sie die Pitas noch 5min nachziehen. Nutzen Sie die Restwärme und Feuchtigkeit, das spart bares Geld!
  7. Jetzt nur noch auf einem Gitterrost auskühlen lassen und genießen.
  8. Fleisch mit den Gewürzen und Öl Marinieren. Und in einer heißen Pfanne scharf anbraten. Das Ganze auf 4 mal.
  9. 1Joghurt, Ketchup und Gewürze vermischen und abschmecken.
  10. Nun Pita einschneiden und wie einen ,,Döner“ füllen. Mann belegt nicht in die Tiefe sondern schichtweise von unten nach oben, so dass ich mit jedem Biss alles habe. Zum Schluss die Soße darüber geben und servieren.

Tipp:

Vor den gehen lassen das Pita etwas mit Wasser bestreichen und Sesam darüber streuen.

 

Schon gewusst?

Der Döner ist das gesündeste Fastfood. Mehr Gemüse als hier gibt es auf keinem „Burger“.